Domvorplatz (Bild: B. Bertram)

19.08.2018

20.000 Besucher feiern 28. Ausgabe von „Worms: Jazz & Joy“!

Tolles Sommerwetter und hochkarätiges Musikprogramm / Veranstalter zieht positives Fazit

„Insgesamt konnten wir 20.000 Musikfans bei bestem Wetter in Worms begrüßen. Wir sind also sehr zufrieden mit der 28. Ausgabe des Festivals. Ein friedliches Fest ohne besondere Vorkommnisse vermeldeten auch Sanitätsdienste und Sicherheitskräfte.“ Diese positive Bilanz zog Oberbürgermeister Michael Kissel am Festivalsonntag und ergänzte: „Auch Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf zeigte sich begeistert von diesem Höhepunkt im rheinland-pfälzischen Veranstaltungskalender.“ Der besondere Dank des Stadtoberhauptes galt dem Veranstalter und den vielen ehrenamtlichen Helfern. Petra Graen, Beigeordnete der Stadt Worms und Vorsitzende des Gesellschafterausschusses der Kultur und Veranstaltungs GmbH (KVG) fügte hinzu: „Angesichts der vielen Events, die bislang bereits vom Veranstalterteam gestemmt wurden, ist es beeindruckend, dass mit dem „Jazz & Joy“ ein weiteres Highlight geboten wurde. Alle Beteiligten haben vollen Einsatz gezeigt.“ Sascha Kaiser, Geschäftsführer des Veranstalters, der KVG, ist sich sicher, mit dem Festival wieder zahlreiche Wormser und Besucher aus den umliegenden Metropolregionen glücklich gemacht zu haben und ergänzte: „Das ist natürlich nur möglich durch die Unterstützung unserer fünf Bühnenpaten und den Partnern des Festivals. Durch ihr Engagement konnten wir den Besuchern das gewohnt hochwertige Programm bieten.“ 

Gelungener Festivalauftakt am Freitagabend 

Zwei starke Frauen sorgten am Freitagabend auf den beiden größten Bühnen des Festivals für einen begeisternden Festivalauftakt: Um 20 Uhr sorgte Sarah Connor mit den Hits ihres Erfolgsalbums „Muttersprache“ bei den 3.000 Besuchern auf dem Marktplatz für Hochstimmung, die ihren Höhepunkt erreichte, als die Soulsängerin englischsprachige Ohrwürmer wie „From Sarah With Love“ oder „Let` s Get Back To Bed“ ihres Debütalbums „Green Eyed Soul“ präsentierte. Anderthalb Stunden später startete das Konzert von Candy Dulfer auf einem prall gefüllten Weckerlingplatz. Die international renommierte Niederländerin wollte der künstlerische Leiter David Maier schon lange für das Festival verpflichten und freute sich daher umso mehr, die Weltklasse-Saxophonistin am Eröffnungsabend in Worms zu begrüßen. Dulfer brachte mit ihrer Band ein regelrechtes Funk-Feuerwerk auf die Volksbank-Bühne und widmete den 2016 verstorbenen Prince, mit dem sie jahrelang gemeinsam auf der Bühne stand, ein berührendes Stück.
Allerdings boten nicht nur die Bühnen am Markt- und Weckerlinplatz Programm, denn auch auf den weiteren drei Bühnen konnten die Besucher Konzerte genießen. Die Mainzer Band Good Morning Yesterday präsentierte Indie, Folk und Pop bei freiem Eintritt auf der RENOLIT-Bühne. Wer die beiden Bühnen im Schatten des Wormser Doms besuchte, der konnte auf dem Schlossplatz Soul-On feat. ELIJAH um den Wormser Leadsänger Steven Neuhaus und auf dem Platz der Partnerschaft das junge Jazztrio Seng/Kühn/Jentzen erleben.

Premiere: Zukunftswerkstatt - Jazz in Rheinland-Pfalz

Zum ersten Mal fand im Rahmen des Festivals ein Branchentreff der rheinland-pfälzischen Jazzszene statt. Im Wormser Kulturzentrum trafen sich am Festivalsamstag 35 Akteure - unter anderem Musiker und Veranstalter - mit dem Ziel, die Szene für die Zukunft zu stärken und Synergien weiter aufzubauen. 

Vielfältige Highlights am Festivalwochenende

Bereits zum zweiten Mal sorgte sie beim Festival für ausgelassene Stimmung, begeisterte Fans und brachte die Menge zum Tanzen - die Rede ist von Stefanie Heinzmann, die am Samstagabend die Sparkassen-Bühne rockte. In einen besonderen Genuss kamen die Marktplatzbesucher, als die sympathische Schweizerin Landsmann Seven zu sich auf die Bühne einlud, der vor ihr im Programm auftreten war. Beide zeigten sich auf der Bühne sichtlich ausgelassen und vom Wormser Publikum begeistert. Heinzmann und Seven präsentierten mit „Stranger In This World“ ein berührendes Duett. Am Sonntagnachmittag stand die Bühne am Marktplatz dann ganz im Zeichen der Familie, als „Deine Freunde“ mit Raps, Beats und einfallsreichen Texten aus dem Familienalltag Musik für Kinder auf Augenhöhe präsentierten.
Das Programm auf der Volksbank-Bühne zeigte sich auch am Wochenende auch hochkarätig - unter anderem mit Auftritten von The Hi-Fly Orchestra oder Jungle by Night. Die neunköpfige Truppe aus den Niederlanden sorgte für einen proppevollen Platz und motivierte die Menge mit einem genresprengenden Mix aus westafrikanischen Afrobeats, Dub, Hip Hop und äthiopischem Jazz zum Tanzen. Ebenso vielseitig zeigte sich die britische Band Ephemerals, die am Sonntagabend Jazz, Afrobeat, Psychedelia, Soul und R'n'B mit Rock und Hip Hop verband. Mit Gitarrist Torsten Goods stand zuvor ein regelrechter Meister des coolen Grooves auf der Bühne.
Die kubanische Lebensfreude holten Son del Nene am Samstagabend nach Worms auf den voll besetzten Schlossplatz. Im Wechsel von leiser Melancholie und überschäumender Leidenschaft hat Sänger El Nene den Son Cubano - den traditionellen Musikstil Kubas - authentisch und mitreißend verkörpert. Am Nachmittag entführte Willy Sahel seine Zuhörer in seine Heimat im Süden des zentralafrikanischen Tschads. Am Festivalsonntag stand die EWR-Bühne ganz im Zeichen des Blues mit Auftritten der German-Blues-Award-Gewinner, der Jimmy Reiter Band, sowie von Paul Lamb & The King Snakes, eine der weltweit führenden internationalen Top-Acts aus England.
Ein El Dorado für Jazzbegeisterte war auch in diesem Jahr der Platz der Partnerschaft. Hier durfte man sich am Samstag beispielsweise auf den französischen Fusion-Gitarristen und Ausnahmetalent Tom Ibarra mit seiner Band freuen. Am Abend kamen die Besucher beim Auftritt von Bugge Wesseltoft & Christian Prommer in den Genuss eines ganz besonderen Klangerlebnisses jenseits des akustisch Konventionellen. Auch in Worms haben die freien Improvisationen des deutsch-norwegischen Duos durch intuitive Musik und experimentelles Sounddesign bestochen. Mit Franco Ambrosetti. „Grandseigneur des Schweizer Hardbop“, fand das Jazzprogramm auf der WZ-Bühne am Sonntagabend seinen gelungen Abschluss.
Fibel, Les Fils de Teuhpu, Indianageflüster oder Brothers of Santa Clause sind nur eine Auswahl der Künstler, die beim Publikum vor der frei zugänglichen RENOLIT-Bühne an der Jugendherberge zum Tanzen brachten.

Auch hinter den Kulissen reibungsloser Ablauf 

Wenn an drei Tagen auf fünf Bühnen 38 Konzerte stattfinden, dann heißt das auch, dass im Vorfeld und vor Ort zahlreiche Künstler aus dem In- und Ausland, ein großes Team an Betreuern in den Backstage-Bereichen und eine große Gruppe von Fahrern zeitgleich koordiniert werden müssen. Niemand im KVG-Team weiß das besser als Katharina Kaiser und Markus Reis von der Festivalleitung. Auch sie ziehen ein positives Fazit: „Die Stimmung war sowohl auf, als auch hinter der Bühne an allen Tagen entspannt, sodass sich neben den Künstlern auch deren zuständigen Agenturen in Worms wohlgefühlt haben“, so Kaiser. „Die Abläufe verliefen reibungslos. Dank dem aufmerksamen Team hinter den Bühnen konnte beispielsweise ein falsch positionierter Konzertflügel schnell an den richtigen Standort transportiert werden ohne den Programmablauf zu beeinträchtigen“, ergänzt Reis.  

Mehr als „nur“ ein Musikfestival: Gastronomie & Rahmenprogramm

Genuss und Vielfalt prägen bei „Worms: Jazz & Joy“ nicht nur das Musikprogramm: Auf dem Festivalgelände im Stadtkern boten Gastronomen aus Worms und der Region neben Paella, mediterranen Foccacia, saftigen Burgern oder der klassischen Bratwurst auch Waffeln am Spies oder erfrischenden Frozen Yogurt an. Wer ein Festival in Worms, der drittgrößten Weinanbau treibenden Gemeinde in Deutschland besucht, dem wird selbstverständlich auch vielfältiger Weingenuss von rheinhessischen Winzern geboten, die auf dem gesamten Veranstaltungsgelände zum Verweilen einluden. „Bei dem tollen Wetter sind die Gastronomen mit den Umsätzen zufrieden“, resümiert Patrick Gagneur von Events & More, der für Catering und Ambiente des Festivals verantwortlich ist: „Das Wormser Fischgeschäft verkaufte beispielsweise am Festivalsonntag im Akkord seine heißbegehrte Paella mit Meeresfrüchten.“
Zu den beliebten Jazzgottesdiensten luden in diesem Jahr gleich vier Wormser Gemeinden ein - die Dreifaltigkeitskirche, die Neuapostolische Kirche, die Freie Evangelische Gemeinde und der Wormser Dom. Mit Kirchenkabarett, Gospelgesängen, Band-Auftritten oder einem gemeinsame Grillen nach dem Gottesdienst bereicherten sie das Festivalprogramm.
Das Kinderfest bot am Festivalwochenende dank dem Halli-Gali-Spielmobil wieder kleinen Festivalbesuchern Gelegenheit zum Toben und Spaß haben. Für strahlende Kinderaugen sorgte der Besuch von Theaterdrache Theo, dem neuen Maskottchen im Wormser Theater, der gerne für zahlreiche Fotos mit seinen Fans posierte.

Festival ohne Sponsoren nicht realisierbar

Ein Festival der Größenordnung von „Worms: Jazz & Joy“ wäre auch 2018 ohne die freundliche Unterstützung einer ganzen Reihe von Förderern nicht realisierbar. Ihnen allen gilt der besondere Dank der Veranstalter. Folgende Hauptsponsoren präsentierten die fünf Bühnen: Sparkasse Worms-Alzey-Ried, Volksbank Alzey-Worms eG, EWR AG, RENOLIT SE, Wormser Zeitung. Zu den Partnern des Festivals gehören außerdem: Kultursommer Rheinland-Pfalz der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur, afri cola, Lotto Rheinland-Pfalz GmbH, Privatbrauerei Eichbaum GmbH & Co. KG sowie Fachingen Heil- und Mineralbrunnen GmbH. SWR1 präsentiert das Sonderkonzert mit Sarah Connor und SWR3 den Auftritt von Stefanie Heinzmann. Die Trans Service Team GmbH präsentiert die „TST-Lounge am Marktplatz“.

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